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Tabea wünscht sich einen Hund

Es ist Wochenende. Tabea, ein kleines Mädchen im Alter von 12 Jahren, wohnt mit ihren Eltern in einem Einfamilienhaus. An diesem Haus grenzt ein großer Garten, in dem sich auch ein kleiner Teich befindet. Ein paar wenige Goldfische haben dort ihr zu Hause gefunden. Manchmal, hört man im Sommer abends den Gesang der Frösche. Über dem kleinen Teich führt eine ebenso kleine Brücke, auf der Tabea oft steht um die Goldfische zu beobachten.

Es trug sich zu, das Tabea wieder einmal auf die Brücke stand, als ihre Mutter sie rief. „Tabea kommst Du bitte, wir haben einen Ausflug geplant. Und möchten dich gerne mit nehmen.“ Das Mädchen lief zu ihrer Mutter. „Wo fahren wir denn hin?“ Noch ehe die Mutter überhaupt antworten konnte, saß Tabea auch schon im Auto.

Sie fuhren los. „Nun sagt schon, wo fahren wir hin?“ „Ins Tierheim“ erwiderte der Vater. „Ins Tierheim? Warum?“ wollte Tabea wissen. „Bekomme ich einen Hund?“ Das Mädchen war mit einem Mal total aufgeregt. Schon immer hatte sie sich einen Hund gewünscht. „Mama nun sag schon, bekomme ich einen Hund?“ Doch die Eltern sahen sich wortlos an.

Nach knapp einer halben Stunde, sie waren nur zwei Orte weiter gefahren, rief Tabea. „Halt, halt, da entlang. Da schaut, da ist ein Pfeil wo Tierheim darauf steht. Dort geht es ganz bestimmt direkt zum Tierheim.“

Der Vater lenkte in die Straße ein und fuhr weiter. Nur wenige einhundert Meter, abgelegen von all den Wohnhäusern in einem kleinen Waldgebiet. Hinter dem Waldgebiet befand sich eine große Wiese, die ihren Abschluss an einem Fluss fand. Sie hielten an und standen direkt vor dem Tierheim.

Ein großes flaches Gebäude, mit einer rot-gelben Fassade stand vor der Familie. Tabea lief zu der großen Tür und wollte schon hinein gehen. „Tabea warte.“ rief ihr Vater. „Wir gehen gemeinsam hinein.“ Also blieb dem Mädchen nichts anderes übrig, als auf die Eltern zu warten. Nachdem der Vater das Auto geparkt hatte kam auch er zur Tür und sie gingen zusammen hinein.

Im Haus angekommen sah sich Tabea um. Im Vorraum des Hauses, war ein großer Stall aufgebaut. In ihm tummelten sich kleine Hasen und Meerschweinchen. „Sieh nur Mama, wie viele das sind.“ Auch Tabeas Vater sah sich um. „Schau mal hier, hier haben sich zwei Hamster versteckt. Tabea stand vor dem etwas kleineren Käfig und sah die beiden mit großen Augen an. „Aber Papa, warum schlafen die jetzt? Es ist doch Tag und keine Nacht.“ „Hamster sind nachtaktiv“ erklärte ihr der Vater. „Sie schlafen am Tag und werden in der Nacht wach. Dadurch sind sie besser vor den Tieren geschützt, die sie fressen wollen.“ Tabea erschrak. „Na dann ist es gut, wenn sie schlafen.“

Während sich die Familie die Tiere im Gebäude an sahen, hörten sie plötzlich ein lautes krächzen. In einer Ecke stand ein großer Vogelkäfig in dem ein Papagei eingesperrt saß. Tabea rannte hin und rief „Hallo.“ Und der Papagei sprach ihr nach. „Hallo“. Das Mädchen staunte nicht schlecht und lachte und spielte dieses Spiel noch eine Weile.

„Tabea nun komm, wir wollen weiter.“ rief die Mutter. Und während sie das Haus in Richtung Innenhof verlassen wollten, kamen sie an einem sehr wohnlich eingerichteten Zimmer vorbei. In diesem Zimmer wohnten Katzen. Eine niedlicher als die anderen. „Mama sieh nur, da ist eine Babykatze. Ist die niedlich.“

Im Innenhof des Tierheimes angekommen, sah die Familie bereits die vielen Hunde, welche im Hintergebäude waren. Tabeas Augen fingen an zu leuchten. „Hunde. Und so viele“ Noch eh Tabea los rennen konnte, hatte ihre Mutter sie am Arm gepackt und hielt sie fest. „Stopp, wir gehen gemeinsam da hin.“

Kaum angekommen, war das Mädchen nicht mehr zu halten. „Sieh nur Mama, wie schön die alle sind. Und streicheln kann man die auch alle.“ „Sei trotzdem vorsichtig. Du kennst diese Hunde nicht. Und sie kennen dich nicht.“ sprach Tabeas Vater.“ „Ja ja mach ich.“