Quak und Kohli retten den Teich – überarbeitete Version

Mitten in einem großen Waldgebiet war ein sehr großer Teich. In dem Teich schwammen die Fische kreuz und quer. Die Blätter der Teichrosen breiteten sich aus. Auch die weißen und roten Blüten waren schön an zu sehen. Die Libellen tanzten auf den Blättern herum. Die Mücken summten ihr Lied. Viele kleine und große Tiere lebten mit, an und in diesem Teich. Die Tiere des Waldes nutzen den Teich um ihren Durst zu stillen.

Auch Quak, der kleine Frosch, hatte in diesem Teich sein zu Hause gefunden und fühlte sich sehr wohl. Hatte er doch alles was er zum leben brauchte. Jeden Abend treffen sich die Tiere am Teich und berichten, was sie am Tag erlebt haben. Die Vögel plauderten von ihren Rundflügen.

Eines Abends, die Sonne stand schon sehr tief, kamen die Tiere später als gewohnt und waren völlig aufgeregt. Quak, der dies sofort bemerkte fragte: „Was ist los mit euch? Warum seid ihr so aufgeregt.“ Die Vögel piepsten alle durcheinander. Auch die anderen plauderten kreuz und quer. „Halt!“ rief Quak, „Nun mal der Reihe nach. Wenn ihr alle durcheinander schreit, versteht man doch kein Wort.“ Kohli, der Rabe ergriff das Wort. „Als wir Raben heute über die Dächer der Menschen flogen, haben wir erfahren, dass die Menschen in den Wald kommen wollen um Bäume zu fällen.“

„Was?“ riefen die Waldtiere . „Die Menschen dürfen nicht unseren Lebensraum zerstören.“ Ein Wolf sprach. „Einen von uns haben die Menschen schon erschossen. Weil sie Angst hatten, dass er das Vieh der Menschen reißt. Dabei war er der scheuste von uns allen.“

Die Tiere sprachen alle durcheinander. Quak, der das ganze Treiben von seinem Teichrosenblatt beobachtete rief: „Hee seid doch bitte mal still.“ Die Tiere hielten inne. „Wir müssen etwas tun. Die Menschen davon abhalten, dass sie unseren Lebensraum zerstören.“

„Sie werden uns alle töten“ erwiderte Kohli. Und der Wolf sprach: „Ja sie werden uns erschießen.“

„Wir brauchen einen verbündeten bei den Menschen. Der uns hilft den Wald und den Teich zu retten. Einen der die Menschen davon ab hält den Wald zu zerstören.“ „Aber wer soll das sein?“ sprach ein kleines Reh aus dem Hintergrund.

„Kohli, ihr Raben seid doch oft bei den Menschen. Wäre es denn möglich, dass Du einen Verbündeten suchst? Jemanden dem man Vertrauen kann? Jemanden der uns helfen könnte?“

„Das kann ich sehr wohl tun. Gebt mir nur ein wenig Zeit, den richtigen Menschen zu finden.“ sprach Kohli und flog auch sofort los. Und eh Quak etwas erwidern konnte, war Kohli auch schon verschwunden.
Während die Tiere ihr Leben weiter lebten, zog Kohli seine Kreise über der Stadt. Er war immer noch auf der Suche nach dem Menschen, der den Wald, den Teich und die Tiere retten könnte.

Eines Tages, Kohli saß auf den Dächern einer Schule, beobachtete er zwei Kinder, die auf einer Bank saßen und sich angeregt unterhielten. „Worüber sie sich nur unterhalten?“ überlegt Kohli und flog unbemerkt in die Nähe der Bank. Unauffällig lauschte er dem Gespräch der Kinder.